Referenzen - Saazer Zeitmachine
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Referenzen - Saazer Zeitmachine

logo_ZSCUnser erstes Projekt war die Moderne Ausstellung mit dem Titel “Saazer Zeitmaschine”, die wir Ende 2012 für das Regionalmuseum K. A. Polánek in Saaz (Žatec) gestaltet haben.

Wie hat alles begonnen?

Im Regionalmuseum K. A. Polánek in Saaz (Žatec) suchte man Mitte 2012 eine Form, die historischen Fotografien von Saaz (Žatec) attraktiv zu präsentieren und den Besuchern die Geschichte der Stadt zu vermitteln. Die Fotografien  in klassischer Form einfach an die Wand zu hängen und sie mit Bildunterschriften des Museums zu versehen, erschien etwas zu wenig. Man wollte eine andere – eine interessante, moderne Ausstellung haben. 

 

Am Anfang mussten mehrere Probleme gelöst werden:

  • der für die Ausstellung vorgesehene Raum war nicht groß
  • eine relativ große Mange an Informationen musste auf einer kleinen Fläche untergebracht werden
  • es musste eine Form gefunden werden, herkömmliche Fotografien interessant zu präsentieren

 

Unser Vorschlag

  • interaktive Elemente und moderne Technik einbeziehen (Verwendung von Touchscreens, Vernetzung mit neuen Medien)
  • QR-Codes verwenden, die auf das Internet des Museums verweisen (Enzyklopädie) und es dadurch ermöglichen, eine größere Menge an Informationen zu präsentieren
  • die Ausstellung so gestalten, dass die Besucher in das Geschehen einbezogen werden
  • den Gedanken des  spielenden Lernens nutzen, eine Geschichte erzählen
  • der Besucher erfüllt verschiedene Aufgaben und erhält viele Informationen, er geht mit neuem Wissen und Erlebnissen nach Hause
  • die Ausstellungsräume mit hellen lebendigen Farben gestalten
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Umsetzung des Projekts

Die Ausstellung haben wir thematisch in sechs Blöcke geteilt, von denen ein Block eine große Wandkarte des alten Saaz ist, die als blinde Karte für eines der Spiele mit dem iPad dient. Die weiteren Blöcke sind den Themen Industrie, Bildung, Persönlichkeiten, Kuriositäten usw. gewidmet, und alle Blöcke enthalten Informationen und Hinweise, die für das iPad-Spiel gebraucht werden. In der Ausstellung steht auch eine Truhe mit historischen Ansichtskarten, auf denen kleine Hilfen für das Spiel versteckt sind. 

Damit der Besuch der Ausstellung für die Besucher zu einem beeindruckenden Erlebnis wird, haben wir uns seine fiktive Geschichte über den verlorenen Schatz der Familie Egertaal ausgedacht. Diese Geschichte zieht sich wie ein roter Faden durch alle Themen der Ausstellung. Die Besucher werden in dem gesamten Spiel von der Figur des Erfinders begleitet, der seinerzeit eine Zeitmaschine konstruiert hatte, und nun ist es Sache der spielenden Besucher, diese auszuprobieren! Außerdem bietet die Geschichte Stellen für Entscheidungen und die Wahl des Spielers   bringt somit ein individuelles Spielerlebnis

Außerdem besteht das Spiel aus sechs Minispielen, die den Besucher in unterhaltsamer Form durch die Themen der Ausstellung (Bildung, Industrie, Persönlichkeiten usw.) führen. Mittels des Spiels kann die Ausstellung in einer halben bis dreiviertel Stunde besucht werden.

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Minispiele

Die Minispiele werden den Spielern in einer zufälligen Reihenfolge angeboten, so dass an den einzelnen Stationen keine Wartezeiten auftreten.
  • Blinde Karte – Das größte Ausstellungsstück in dem Raum ist ein Faksimile einer historischen Karte von Saaz, die sich auf das Minispiel mit der Bezeichnung „Blinde Karte“ bezieht. An der 2 x 3 m großen Karte können Archivfotos von bedeutenden Denkmälern der Stadt mit Magneten ergänzt werden. Wenn die Besucher die Bilder an den richtigen Stellen anbringen, wird ein Geheimcode sichtbar, der es ihnen ermöglicht, das Spiel mit dem iPad fortzusetzen.
  • Damals und jetzt – Hier vergleichen die Spieler  die Fotos von bedeutenden Orten von Saaz (Žatec). Für die richtige Lösung müssen sie jeweils das zusammengehörige Paar der Fotos von einst und jetzt finden.
  • Geheimcode – Die Besucher müssen den Geheimcode nach der Codetabelle entschlüsseln. Hilfen finden sie im Raum.
  • Zeitachse – Die Spieler müssen wichtige Meilensteine von Saaz historisch richtig einordnen. Hilfe bekommen sie von den Ausstellungstafeln.
  • Nachahmung der Unterschrift – Hier müssen die Besucher die Unterschrift von K. A. Polánek mit dem Finger „fälschen“.
  • Quiz – Ein klassisches Quiz mit Zufallsfragen. Die Antworten finden die Besucher auf den Ausstellungstafeln.
  • Ansichtskarte – In diesem Teil der Geschichte müssen die Besucher eine große Holztruhe mit Ansichtskarten  mit zeitgenössischen Informationen durchsuchen. Der Besucher muss fast zwischen den Zeilen lesen, um Hinweise für die Fortsetzung des Spiels zu finden.
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Und wie sieht das Museum in Saaz (Žatec) die Ausstellung selbst?

Mit der Ausstellung wollten wir vor allem Schüler und Studenten ansprechen, die keine langen Texte lesen oder dicke Kataloge durchblättern wollen, sondern an einem schnellen Zugang zu Informationen interessiert sind. Deshalb haben wir uns für iPads entschieden, die einerseits eine gute Lösung für die beschränkten räumlichen Möglichkeiten sind, und wir andererseits damit für junge Leute ein ganz nach ihren Wünschen unkonventionelles, modernes, schnelles, interaktives, spannendes und unterhaltsames Angebot schaffen konnten. 

Für den Besuch der Ausstellung haben wir die Form eines Spiels mit einem iPad gewählt. Wenn die Spieler alle Aufgaben erfüllt haben, haben sie nicht nur ihr Wissen erweitert, sondern gleichzeitig auch ihre Fähigkeiten trainiert, mit Texten zu arbeiten, logisch zu denken oder sich in einer alten Katasterkarte im Zusammenhang mit Kenntnissen über die örtliche Topografie zu orientieren.

Jeder, der das Spiel beendet, kann sich mit seinem Erfolg vor Freunden und Bekannten im Facebook mittels eines einzigartigen Zertifikats rühmen, das auf den Internetseiten des Museums sofort nach dem Ausstellungsbesuch online erstellt wird! Durch dieses Vernetzung mit sozialen Netzen gewinnen wir weitere potentielle Museumsbesucher.

Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass es uns mit der auf diese Weise gestalteten modernen Ausstellung gelungen ist, nicht nur die ursprünglich angedachte Zielgruppe von Besuchern, d. h. Teenager, anzusprechen, sondern auch die Generation ihrer Eltern und sogar ihrer Großeltern.

PhDr. Radmila Holodòáková
Direktorin des Regionalmuseums K. A. Polánek in Saaz (Žatec)
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Resonanzen aus dem Besucherbuch

Danke für den wundervollen Sonnabendnachmittag. Das "Spiel für die Schuljugend” hat uns drei Erwachsene toll begeistert. Eine super Idee und eine brillante Gestaltung!

- Familie Novák

 

Sehr gut gefallen hat uns die Saazer Zeitmaschine; sehr schön waren auch die Einbindung der Elektronik und die Suche nach Informationen.

- die Schüler und Schülerinnen der Klasse 5.B der Hauptschule des Schul- und Kindergartenkomplexes, Jižní 2777

 

Wir bedanken uns für das sehr interessante und unterhaltsame Spiel, bei dem wir etwas Neues erfahren haben. Es hat uns viel Spaß gemacht.

 - Familie Mára aus Svitavy

 

Das war episch, ganz toll, vergnüglich, eine Wucht, super!

- Adam

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Wir haben auch die Bürgermeisterin von Žatec, Frau Mgr. Hamousová gefragt, wie ihr die Ausstellung gefällt.

Wer sind wir?
Die Firma CEREBRA s.r.o. / Quijote arbeitet mit der GAMEFUL-Gruppe zur Schaffung einer stabilen Plattform für Projekte “Moderne Ausstellungen” partnerschaftlich zusammen. Im Rahmen dieser Symbiose werden bei der Gestaltung von modernen Ausstellungen die Praxis und Infrastruktur von CEREBRA und die Erfahrungen von GAMEFUL unter Einbeziehung von spielerischen Elementen genutzt.
Wo finden Sie uns?
Cerebra s.r.o. 

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PRAHA ZBRASLAV
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